Schattenbahnhof 1

Ein Schattenbahnhof ist eine Gruppe von Abstellgleisen für komplette Züge, die sich unter der eigentlichen Landschaftsplatte befindet. Die Abwicklung des Fahrbetriebes im Schattenbahnhof sollte möglichst automatisch erfolgen.
 
Fotoposition Gleisplan Schattenbahnhof 1
 
  1. (rot) Abstellgleise im Stopweichenbetrieb für je eine Lok und ca. 7 zweiachsige Wagen
  2. (grün) Abstellgleis für eine große Lok und ca. 6 vierachsige Wagen (Rhätischer Zug)
  3. (blau) hier geht's lang , wenn alle Abstellgleise besetzt sind
  4. (braun) dies ist die Steigung, die von oben in den Bahnhof führt und umgekehrt.

Foto Schattenbahnhof    13,7 kB
Foto vom Schattenbahnhof 1 mit einem Teil der Auffahrt

Kurze Beschreibung des Betriebsablaufs (vereinfacht)

Ein Zug fährt über die Rampe (4) nach unten in den Bahnhof ein. An der Rampe befinden sich zwei Lichtschranken die feststellen, ob der Zug von der Länge her in die Abstellgleise (1)  (rot) passt. Ist dies der Fall, überprüft eine einfache Relaislogik (UND-Schaltung) ob noch ein Gleis frei ist und gibt danach die Einfahrt in den roten Bereich frei. Sind alle Abstellgleise (1) belegt, lenkt die Logik den Zug auf Strecke (3) und lässt Ihn  durch die Kehrschleife den Bahnhof wieder verlassen (Alle besetzt = Sofortausfahrt). Angenommen ,die Lichtschranken melden, daß der Zug zu lang für (1) ist, dann überprüft die Schaltung , ob Gleis (2) grün (für lange Züge) frei ist und verfährt sinngemäß wie oben. Dieser Ablauf erfolgt vollautomatisch. Die einzige Eingriffsmöglichkeit durch den "Bediener" ist es am Stellpult einen abgestellten Zug zur Ausfahrt freizugeben. Ob Abstellgleise frei oder besetzt sind wird über Duo-LEDs an das Stellpult gemeldet. Während Zugverkehr im Bereich des Schattenbahnhofs abläuft ( Ein.- oder Ausfahrt) sind die Freigabetaster zur Vermeidung von Kollisionen und Kurzschlüssen (Kehrschleifenschaltung) gesperrt. 


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